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Die Ballets russes

Vorträge

Die Ballets russes

27. September 2010, FVB Montagskultur, Freie Volksbühne Berlin

Zusammenfassung:

Im Sturm eroberten die Ballets russes des russischen Impresarios Sergei Diaghilew ab 1909 die europäischen Bühnen und revolutionierten die westliche Ballettszene. Der männliche Tänzer eroberte die Ballettbühne zurück – Waslaw Nijinskys Sprung durch das Fenster als Geist der Rose im gleichnamigen Ballett ist legendär. Und mancher Uraufführungsskandal trug zur Beliebtheit und zum Erfolg der Ballets russes bei.

In bis dahin ungekannter Zusammenarbeit schufen Choreographen wie Fokine, Massine, Nijinsky, seine Schwester Nijinska und der junge Balanchine gemeinsam mit Komponisten wie Strawinsky und bildenden Künstlern wie Picasso Meisterwerke, die bis heute Tänzer und Publikum faszinieren. 

Werke wie „Der Feuervogel“, „Petruschka“, „Der Nachmittag eines Fauns“ oder „Le Sacre du printemps“ gehören nach wie vor zum Repertoire der Ballettcompagnien – und fanden dank ihrer musikalischen Qualitäten auch ihren festen Platz auf dem Konzertpodium.

„Schwanensee“ (Ch.: Patrice Bart nach Petipa u. Iwanow), Staatsballett Berlin; Foto © Frank-Rüdiger Berger