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Die Taglionis in Berlin

Publikationen

Die Taglionis in Berlin

in: Oberzaucher-Schüller, Gunhild; Moeller, Hans (Hg.): Meyerbeer und der Tanz Feldkirchen b. München, Paderborn 1998, S. 273-285 (= Meyerbeer-Studien 2, hrsg. vom Meyerbeer-Institut Schloss Thurnau)

Ein Auszug:

(...)

Zwischen dem ersten Auftreten eines Angehörigen der Familie Taglioni in Berlin und dem Ende dieser Ära durch den Tod Pauls 1884 liegen 66 Jahre. Filippo Taglioni (1777-1871) betrat 1818 in zwei Gastrollen die Berliner Bühne, danach folgte mit dem Ballett Der neue Narziß bestraft durch Venus am 18. Janaur 1819 seine erste Choreographie. Noch im Jahr der Uraufführung von Taglionis Danina oder Joko, der brasilianische Affe (Stuttgart 1826) studierte Ballettmeister Antoine Titus das Werk am 13. Dezember 1826 in Berlin ein. Als Joko wurde Jean Briol, erster komischer Tänzer am Theater an der Wien, geholt, der seinerseits 1829 zwei Ballette in Berlin herausbrachte. (...)

„La Sylphide“ (Ch.: Peter Schaufuss nach Bournonville), Staatsballett Berlin; Foto © Frank-Rüdiger Berger